Im letzten Artikel habe ich berichtet, wie alles los ging, das mit der Gründung und der Selbstsuche.

Jetzt ist es Anfang 2011…

(M)eine Lösung

Also bin ich wohl einer der ersten, der jetzt einige Monate später versucht, mit seinem Unternehmen und einem Portfolio von Online-Services, genau diese Problemstellungen zu lösen. Mein Ziel war (und ist es) allen Beteiligten das Leben zu vereinfachen. Also, zumindest bei Suche nach Anbietern mit Hilfe von Projektbeschreibungen und Lösungsbeispielen bzw. bei der online Präsentation von Fallstudien und Kundenreferenzen auf Unternehmenswebsites, per Email, in Social Networks, usw.

Der Name: B2B CORE
(als Kurzform vom Business-to-Business Case Study Online REsource & Management)

Wer jetzt zu neugierig ist und nicht lesen möchte, welchen Nutzen ihm B2B CORE eigentlich bringt, kann natürlich auch gleich zum Ende des Artikels springen. Da stelle ich dann mein Wollmichferkelchen formell vor. Und einen richtigen Namen hat sie auch noch nicht…

Für die Interessenten

Dementsprechend gibt es ein Angebot für die Interessenten: Ein Suchportal, das es erlaubt, zeitsparend nach aussagekräftigen Infos zu Anbietern von “individuellen Leistungen” suchen (Business Software, Beratung, Agenturleistungen, etc.). Also für Interessenten, die vor allem gerne direkt schon mal Beschreibungen von nach ähnlich gelagerten Projekten ohne langwierige Google-Suche lesen wollen, um so Ihre potenziellen Anbieter vor zu selektieren. (Das war ja mein eigenes Ausgangsproblem.)

Schöner Nebeneffekt: Man kann dabei auch durchaus die eine oder andere neue Lösungsidee für das ursprüngliche Geschäftsproblem finden.

Es gehören aber immer (mindestens) zwei dazu, daher…

Für die Anbieter

Daher ist gibt es auch ein passendes Angebot für Anbieter: Ein Online-Tool für alle Mitarbeiter zur Verwaltung der unternehmenseigenen Vertriebsdokumente, z.B. für die erwähnten Anwenderberichte, Kundenreferenzen, Produktblättter, etc. Zunächst einmal erhöht das die Chance über das o.g. Suchportal von potenziellen Kunden oder auch von der Presse gefunden zu werden. Als Anbieter werden Sie hier direkt über die Ihre eigenen Fallstudien und aussagekräftigen Kundenreferenzen gefunden.

Um diesen (veränderten) Prozess für Anbieter möglichst schlank zu halten, Doppelarbeit im Web zu vermeiden und den eigenen Internet-Auftritt zu verbessern, geht das Angebot hier noch ein ganzes Stück weiter:

Alle Dokumente die mit dem Online-Tool gepflegt werden, können auf der eigenen Firmenwebsite in einem wirkungsvollen “Kundenreferenzen” oder “Fallstudien” Bereich online präsentiert werden. Dieser beinhaltet dann auch all die Grundlegenden Funktionen, die ich bei meiner eigenen Suche auf vielen Websites oft vermisst hatte, z.B. eine Suche, Filter, Kategorien, ausführliche Beschreibungen, Druckmöglichkeit, usw. Dafür reicht bereits eine kleine Änderung bzw. Ergänzung der eigenen Firmenwebsite.

Auch hier ein schöner Nebeneffekt: Interessenten, die nicht über das neue Suchportal, sondern über Empfehlungen, direkte Ansprache oder sonstige Wege auf Ihrer Website landen, können sich direkt ein besseres Bild von Ihren Leistungen machen. Ein paar Beispiele sagen eben oft mehr als tausend Featurelisten und Leistungsbeschreibungen.

Wie gesagt: mindestens zwei…

Für die Onliner dazwischen

Das B2B CORE Angebot sehe ich nicht als Konkurrenz zu den zum Teil wirklich sehr guten B2B-Verzeichnissen, Softwareauswahl-Assistenten, ERP-Vergleichen, usw. Es ist vielmehr als wertvolle Ergänzung für Interessenten und Anbieter. Der Fokus vieler B2B-Portale ist einfach ein etwas anderer: Weniger die Beispiele für das Können der Anbieter, sondern vielmehr die “Hardfacts” wie verfügbare Software-Features, Leistungskataloge, Firmenstandorte, Unternehmensbewertungen durch Kunden, usw.

Daher gibt es auch ein Angebot für B2B Portale und deren Nutzer: Einen Bereich “Kundenreferenzen” oder ähnliches bietet hier fast jedes Portal. Dieser wird aber oft nicht oder nur rudimentär von den Nutzern (hier: Anbietern) gefüllt. Ich denke, im Grunde ist das nicht weiter erstaunlich: Zum einen hat kaum jemand im Vertrieb die Zeit bei allen x B2B-Portalen laufend von Hand die Referenzen zu aktualisieren, zum anderen haben die meisten Portale einen anderen Fokus. So steht eine sinnvolle Suche und Anzeige der Anbieter-Referenzen bisher oft nicht im Zentrum. Für ein Portal wäre es auch recht aufwendig dies selber zu implementieren.

Daher wird den B2B-Portalen von B2B CORE im Grunde der gleiche neue Service angeboten, wie er oben schon zur Verbesserung des Anbieter-eigenen Internetauftritts beschrieben wurde: Eine relativ einfache technische Lösung. Diese erlaubt es den Anbietern ihre Referenzen zentral bei B2B CORE zu pflegen und dann “per Klick” auf alle B2B Portale zu übertragen, die diese Schnittstelle zu B2B CORE anbieten.

Der Effekt: Der Anbieter spart sich doppelte Arbeit, im B2B-Portal stehen ausführliche Fallstudien und Kundenreferenzen zur Verfügung, der Mehrwert für die Portalnutzer (Anbieter wie auch Interessenten) wird gestärkt.

Auch hier ein schöner Nebeneffekt: Dem B2B-Portal steht neuer Content zur Verfügung, der für SEO genutzt werden kann und dem Portal eine höhere Relevanz verschafft. Außerdem werden B2B CORE Nutzer auf das jeweilige Portal aufmerksam gemacht und umgekehrt.


Ok, ok, kommen wir zu meinem Wollmilchferkelchen…

Das Wollmichferkelchen

Mein Angebot klingt nach eierlegender Wollmichsau mit einem Faible für Case Studies…?
Zu behaupten, das es das wäre, ist sicherlich übertrieben. Aber ich bin überzeugt, ein Wollmilchferkelchen ist sie definitiv.
(Ja, weiblich ist korrekt. Weil es ja eine Sau werden soll, kein Eber).

Nur das Eierlegen muss ich ihr noch beibringen.
Ansonsten dürfen Sie demnächst (ab März) ab sofort über mein B2B CORE Wollmilchferkelchen frei verfügen und hoffe sie kann Ihnen mit einem ihrer vielen Talente helfen.

Schauen Sie doch einfach mal bei B2B CORE vorbei und sagen Sie ihr “hallo”.

B2B CORE ist neu und ich freue mich, falls Ihnen die Informationen hier im Blog und später die angebotenen Services helfen!

… und wie heiß denn nun die Kleine?

Hm… gute Frage. “B2B CORE” ist zwar prima für den Online-Service, ist aber wirklich kein angemessener Name für ein junges, weibliches Wollmilchferkelchen.

Irgendwelche Vorschläge?

(Einfach den Artikel hier kommentieren, dafür gibt’s schließlich die Funktion…)

Der Countdown läuft… ab Anfang März seit Anfang März stehen Ihnen die B2B CORE Online-Services produktiv zur Verfügung.

Vorab gibt es hier schon mal eine kurze Übersicht über die Leistungen unseres kommenden Case Study Management-Systems.

Leistungsbeschreibung Case Study Management-System und Preisliste

B2B CORE Leistungsbeschreibung herunterladen

Für Fragen und Feedback stehe ich wie immer gerne zur Verfügung.

Im Teil 2 zu Kundenreferenzen im Web 2.0 habe ich gezeigt, wie Sie Ihre eigenen Kundenreferenzen bzw. Case Studies gezielt als wichtige Informationsquelle bei potenzielle Kunden online platzieren können.

Im diesem letzten Teils meiner kleinen Serie finden Sie eine kurze Zusammenfassung, wie Sie die 2. Voraussetzung eines guten und informativen Online-Marketings mit Case Studies im Web 2.0 angehen können:

Ihre Kundenreferenzen bzw. Case Studies bieten einem Interessenten ausreichend Informationen. Er muss das Gefühl zu kommen, dass Sie sein aktuelles Geschäftsproblem bereits (mehrfach) erfolgreich gelöst haben.

(Dabei ist es übrigens ganz egal, auf welche Art und Weise der Kunde auf Ihrer Website oder im Fallstudienkatalog gelandet ist.)

Auch hier einige praxistaugliche Lösungsansätze, die zur “Kundenreferenz 2.0″ führen oder besser zur “Case Study 2.0″:

  1. Case Studies statt Kundenreferenzen: Bereits jetzt unterscheiden hier viele Anbieter auf Ihren Website sehr genau – und das ist auch gut so:
    • “Kundenreferenzen” sind oft nur eine einfach Liste von Kundennamen oder Kundenlogos, mit oder ohne Link auf die Website des Kunden. Der Mehrwert für einen Interessenten ist begrenzt. Er sieht, dass Sie schon in seiner Branche tätig waren, mehr aber auch nicht. Weder erfährt er, was Sie für den Kunden gemacht haben, noch wird er Ihre Website jemals über einen Eintrag dieser Art finden. (Es gibt ja keinen Text, der irgendwie online gefunden werden könnte.)
    • Zu “Case Studies” zählen Fallstudien, Erfolgsgeschichten, Anwenderberichte, Projektschreibungen, Kurzbeschreibungen zu Kundenreferenzen, etc. Der Mehrwert ist, je nach Inhalt und Machart, deutlich höher. Eine Case Study beschreibt exemplarisch, wie Sie mit Ihren Leistungen eines oder mehrere Kundenprobleme gelöst haben.
    • Nehmen wir an, ein Interessent liest als erstes eine gut beschriebene Case Study von Ihnen. Dort beschreiben Sie, wie Sie das aktuelle Problem des Interessenten bereits für einen anderen Kunden gelöst haben. (Egal ob Sie den Kunden beim Namen nennen oder es anonym beschreiben.)
    • Ergebnis: Der Interessent wird Sie in diesem Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit kontaktieren. Oder zumindest interessiert bleiben, sich weitere Ihrer Case Studies durchlesen oder Ihre Website besuchen.
  2. Case Study Content is King: Nichts geht über guten Inhalt, sagt man bei der Suchmaschinenoptimierung. Das gilt natürlich gerade auch für Case Studies im Web 2.0:
    • Eine gut strukturierte Case Study sollte das Kundenproblem beschreiben, den Lösungsweg, die eingesetzten Tools und Methoden und die messbaren Ergebnisse am Ende, damit Sie einen Interessenten überzeugt. Viele Anbieter machen das bereits jetzt.
    • Idealerweise wird die Case Study zusätzlich mit Schlagwörtern (Tags) versehen, über die sie leicht gefunden wird. Außerdem wird sie passenden Kategorien, Branchen, Methoden und einem relevanten Produkt zugeordnet. So, dass ein Interessent aus der Branche sie beim Suchen leicht finden wird.
    • Dabei sollte man im Auge behalten, dass Suchmaschinen tendenziell ähnlich “denken”, wie ein Menschen. Ist der Inhalt für einen Menschen interessant, leicht auffindbar und gut strukturiert, wird das auch Tante Google (und anderen Suchmaschinen) gefallen.
    • Ergebnis: Je leichter Sie es einem Interessenten machen, passende Case Studies zu finden und je leichter verständlich der Inhalt ist, desto eher wird er sich die Case Study durchlesen. Oder wird diese zumindest kurz überfliegen und sich überzeugen, dass er bei Ihnen richtig ist.
  3. Case Study Suche im Web 2.0: Mit Online-Tools den Interessenten bei seiner Suche unterstützen.
    • Wie eben beschrieben, reicht der gut strukturierte Inhalt z.B. als PDF alleine im Web 2.0 nicht mehr aus, um die Erwartungen eines Interessenten zu erfüllen. Man ist es gewohnt, einfach irgendwo ein paar passenden Suchworte einzugeben oder sich aus eine Wolke von Schlagworten was passenden vorschlagen zu lassen.
    • Das funktioniert nur dann wirklich gut, wenn die o.g. Schlagworte, Kategorien und die anderen Kriterien leicht verfügbar vom Interessenten genutzt werden können. So kann er direkt passende Case Studies zu seinem Geschäftsproblem zu finden. Egal ob über ein öffentliches Case Study-Suchportal oder auf der Website Ihres Unternehmens. Sobald mehr als eine Handvoll Case Studies zur Verfügung stehen, ist der Interessen auf gute Such- und Filterfunktionen angewiesen und wird diese zu Recht erwarten.
    • Ergebnis: Ein Interessent erwartet die Möglichkeit Ihre Case Studies leicht und schnell im Web 2.0 durchsuchen zu können. So, wie er es von den meisten anderen Angeboten im heutigen Web auch schon kennt. Kaum jemand wird sich mehr als 3-5 Case Studies eines einzelnen Anbieters durchlesen. Daher sollten es direkt die passenden 3-5 sein, die ihn überzeugen.

Case Study 2.0 im Web 2.0 hoch 3

Sie haben’s vermutlich schon geahnt: Auch bei der Umsetzung dieser drei Punkte unterstützt B2B CORE online wie auch offline. Streng genommen, übernimmt B2B CORE teilweise diese Leistungen von Haus aus schon vollständig für Sie:

Neben dem erwähnten B2B CORE Suchportal, dass bereits alle drei Punkte berücksichtigt, bietet das B2B CORE Case Study Management System online Komponenten für Ihre Firmen-Website. Diese können Sie mit wenig Änderungsaufwand in Ihre Unternehmenswebsite integrieren (lassen). So bieten Sie Ihren Interessenten auf Ihrer eigenen Website einen firmeneigenen Case Study-Katalog, der ebenfalls alle drei der o.g. Punkte beherrscht.

Auf geht’s!

Damit sind wir auch schon am Ende dieses ersten kleinen “Know-How-Transfers”.

Ich hoffen Sie haben die eine oder andere Anregung mitgenommen und freue mich auf Ihr direktes Feedback oder Ihre Kommentare zum Blog.

Demnächst werde ich dann hier im Blog tiefer in die einzelnen Themen einsteigen, damit Sie Ihre guten Namen und Ihre Leistungen noch besser platzieren können. Vorrangig mit Hilfe von Case Studies im Web 2.0, denn das ist der Schwerpunkt des B2B CORE Lösungsportfolios und damit auch meines Blogs.

© 2011 B2B CORE | Impressum Suffusion theme by Sayontan Sinha