Marketing und PR mit Referenzen (Case Studies, Fallstudien, Anwendungsbeispiele, etc.) ist ein wichtiges Element in der Vertriebsstrategie mittelständischer IT- und Beratungsunternehmen. Referenzen werden in Marketing und PR im direkten Kundengespräch, in Präsentationen, auf Unternehmenswebsites und in Case-Study-Datenbanken eingesetzt, um potenzielle Kunden von den Leistungen des Unternehmens zu überzeugen.

Die Pressearbeit (Public Relations, PR) ist hier ein Element des Marketings, um auch in der Öffentlichkeit über innovative Lösungen und Erfolge des Unternehmens zu berichten und so neue Interessenten zu gewinnen. Gerade Referenzen bzw. Case Studies sind im PR- und Marketing-Mix sehr gut einsetzbar. Sie bieten in der Pressearbeit Journalisten, Verbänden und der interessierten Öffentlichkeit konkrete gut lesbare Beispiele für die erbrachten Leistungen eines Unternehmens.

Hier ein Beispiel, für einen typischen PR- und Marketing-Mix im Kontext des Referenzmarketings, dessen sieben Elemente im Folgenden ausführlicher beschrieben werden:

  1. Online-Presseportale
  2. Redaktionelle Presseverteiler
  3. Persönliche Kontakte / PR-Agenturen
  4. Social Media Marketing und PR
  5. Suchmaschinenmarketing (SEM) und Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  6. Email-Newsletter
  7. Email- und Social Network Marketing

1. Online-Presseportale

Presseportale (PR-Portale) sammeln Pressemeldungen aus den verschiedensten Themenbereichen und veröffentlichen diese in der Regel kostenlos auf dem Portal und verteilen sie gegebenenfalls  noch weitere direkte Medienkontakte.

Wird eine Case Study, über PR-Portale veröffentlicht, wird sie auf jeden Fall online von Suchmaschinen und Newsdiensten wie Google und Yahoo gefunden und indiziert und Hilft damit dem Marketing. PR-Portale bieten jedoch auch Journalisten und interessierten Personen eine gute Quelle zur Recherche bei verschiedenen Themen, da die veröffentlichten Artikel in der Regel gut durchsuchbar sind und strukturiert abgelegt werden.

Unter dem Gesichtspunkt der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist es eher eine Philosophiefrage, ob die Veröffentlichung des gleichen Artikels auf zig Online-PR-Seiten förderlich ist. Da man jedoch davon ausgehen kann, dass z.B. Google PR-Portale als solche erkennt, dürfte die Veröffentlichung von gleichartigen Inhalte (sog. Duplicate Content) nicht schädlich sein. Wer diesbezüglich seinen PR- und Marketing-Mix optimieren will, hat z.B. die Möglichkeit auf jedem der Online-Presseportale eindeutige Texte (sog. Unique Content) zu hinterlegen. Bei sehr speziellen Themen können durch die Eintragung in die PR-Portale durchaus Top-Platzierungen in den Suchergebnissen erreicht werden.

Man muss dazu wissen, dass es weit über 100 deutschsprachige PR-Portale gibt. Die manuelle Online-Veröffentlichung einer Case Study auf allen Presseportalen würde also leicht 1-2 volle Tage Arbeit bedeuten.

Zur Vereinfachung bieten hier kostenpflichtige Online-Presseverteiler, welche die Eintragung in alle gängigen Online-PR-Portale automatisch übernehmen . Die Kosten liegen hier typischer Weise bei ca. 25-30 Euro pro Pressemeldung/Case Study zzgl. 10-30 Euro für einen Report über die Eintragungen, wobei oft Mengenrabatte erhältlich sind.

2. Redaktionelle Presseverteiler

Redaktionelle Presseverteiler sind ein weiteres Element im PR- und Marketing-Mix für Referenzen. Im Grunde funktionieren diese sehr ähnlich den eben beschriebenen Online-PR-Portalen. Als wesentlicher Unterschied wird eine Case Study hier jedoch als Pressemeldung direkt an Redaktionen, Journalisten und Online-Portale verteilt.

Ziel ist hier ganz klar nicht die Online-Präsenz oder SEO, sondern die Chance, dass die Case Study bzw. Pressemeldung einer interessierten Leserschaft gezielt von einem Pressemedium präsentiert wird.

Ähnlich wie bei den PR-Portalen können auch hier kostenpflichtige Services in Anspruch genommen werden, welche die Verteilung der Pressemeldung automatisiert übernehmen. In der Regel wählt man hier aus thematisch gegliederten PR-Verteilern. Der Preis hängt dann stark von der Qualität des Verteilers und der Anzahl von Pressekontakten im Verteiler ab. Eine Verteilung an ca. 500 – 1000 Pressekontakte zu einem bestimmten Thema gibt es zum Teil schon für 20 – 50 Euro.

3. Persönliche Pressekontakte / PR-Agenturen

Im PR- und Marketing-Mix bringen persönliche Kontakte zu Journalisten, Redaktionen oder auch Website- und Blog-Betreiber qualitativ sicherlich die besten Ergebnisse. Man kann sicherstellen, relevante Personen die Meldung erhalten, gegebenenfalls Fragen beantworten oder Interviews führen.

Ein qualitativ hochwertiger Artikel, der hier einer bereiten Leserschaft präsentiert wird, kann durchaus eine nennenswerte Auswirkung auf den Erfolg des Marketings haben.

Da die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht die Zeit und das Kapital haben, eine eigene Presseabteilung zu unterhalten, die diese direkte PR-Arbeit übernimmt, bietet sich die Nutzung von PR-Agenturen an. Diese übernehmen die entsprechenden Aufgaben der Pressearbeit des Unternehmens.

Preislich lässt sich kaum eine Aussage treffen, da die Bandbreite des Leistungsspektrums sehr breit ist. Vom einfachen Schreiben von Pressemeldungen, über die Ausarbeitung einer Marketing- und PR-Strategie bis hin zur vollständigen Übernahme der Pressearbeit für ein Unternehmen.

4. Social Media Marketing und PR

Einen immer höheren Stellenwert im PR- und Marketing-Mix erhalten die sozialen Medien und Netzwerke wie Xing, Facebook, Twitter oder auch Youtube.

Im Bereich der sozialen Netzwerke hat sich inzwischen eine eigene Marketingsparte etabliert. Grund ist ein Paradigmenwechsel in Sachen Markting und PR gegenüber der „klassischen“ PR, wie Sie in den vorherigen Punkten beschrieben wurde: Im Fokus steht der persönliche Kontakt und die direkte Kommunikation. War es in klassischer PR und Marketing die Einwegkommunikation vom anonymen Unternehmen an eine anonyme Masse von Lesern, ist es in den sozialen Medien die persönliche Diskussion mit einer Vielzahl von Interessierten. Das beinhaltet nicht nur die Diskussionen mit dem Unternehmen, sondern vor allem auch über das Unternehmen – und das ganz unabhängig davon, ob das Unternehmen das möchte oder nicht.

Dieser Paradigmenwechsel birgt sowohl Chancen als auch Gefahren, bedeutet jedoch in jedem Fall eine andere Herangehensweise an die sozialen Medien in Sachen Marketing und PR. Es sollte klar geworden sein, dass ein einfaches Veröffentlichen von Case Studies bzw. Pressemeldungen zum Beispiel auf Facebook oder Xing nur einen begrenzten Mehrwert hat. Erst in der Diskussion mit den Mitgliedern des jeweiligen sozialen Netzwerkes kann man als Unternehmen punkten.

Weitere Themen in diesem Kontext sind die Werbung in sozialen Medien (Social Media Ads) als auch der direkte Abverkauf mit Hilfe von sozialen Medien und Komponenten (Social E-Commerce).

Beim Social Media Marketing handelt es sich um einen eigenen PR und Marketing-Mix, mit einer eigenen Methodologie und eigenen Zielstellungen, der alleine einen eigenen Artikel füllen würde, so dass die Details an dieser Stelle den Rahmen sprengen.

5. Suchmaschinenmarketing (SEM) und Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Suchmaschinenmarketing (Search Enginge Marketing, kurz: SEM) und Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, kurz: SEO) sind ein weitere, umfangreichere Themen, ähnlich dem Social Media Marketing. Sollten jedoch in einem PR und Marketing-Mix nicht ignoriert werden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass SEM und auch SEO darauf abzielt, die Leistungen in den Suchergebnissen zum Beispiel bei Google oder Yahoo möglichst prominent zu platzieren. Ziel ist Interessen auf die eigene Website oder die eigenen Referenzen und Case Studies beim gesuchten Thema aufmerksam zu machen – zum Beispiel durch eine Top 3 Platzierung in der Suchergebnissen oder kostenpflichtige Werbeanzeige am Rande der Suchergebnisse.

Case Studies bieten von Natur aus viele relevante Inhalte und Schlagworte zur jeweils angebotenen Leistung. Damit ist klar, dass sie inhaltlich für Suchmaschinen relevant sind.

Im Bereich SEO geht es nach dem aktuellen Verständnis vieler Experten in diesem Bereich auch nicht mehr darum, mit der eigenen Website einen möglichst hohen Gesamtplatzierung (Page Rang) zu erzielen. Zum einen ist das heute kaum noch machbar, zum anderen ist viel wichtiger bei den „richtigen“ Suchbegriffen eine Top-Platzierung im Suchergebnis oder den Werbeanzeigen mit einer relevanten Seite (z.B. einer Case Study oder Produktbeschreibung) zu erreichen – denn diese werden von potenziellen Kunden angeklickt.

Allein schon bei der Frage, was denn die „richtigen“ Suchbegriffe sein könnten (das sind in diesem Fall die Begriffe, nach denen potenzielle Kunden nachweislich suchen), wird klar, dass das Thema nicht ganz trivial ist. Es bedarf durchaus einiges an Expertenwissen und Erfahrung, um eine effektive Marketing- oder PR-Kampagne mit SEM- und SEO-Unterstützung durchzuführen.

Preislich sieht es hier dementsprechend ähnlich wie im Bereich PR-Agenturen aus: Man wirklich gute Einzelleistungen, wie die gezielte Platzierung von relevanten Text und Links auf diversen Fachblogs bereits für unter 10 Euro pro Blog (inkl. Texterstellung) bekommen. Eine gut ausgesteuerte SEM/SEO-Kampagne, welche die eigene Website optimiert (Onsite) und ein Netzwerk aus hunderten von Rückverweisen (Backlinks) auf eine bestimmte Case Study oder Produktbeschreibung erstellt (Offsite), geht aber auch leicht mal in mehrere hundert oder tausend Euro.

Kurz erwähnt werden, sollten an dieser Stelle noch zwei weitere Elemente, die im PR- und Marketing-Mix eingesetzt werden können, auch wenn es sich eher direkte Vertriebs- und Akquisitionsmethoden handelt:

6. Email-Newsletter

Das eine ist der Email-Newsletter-Versand an existierende Interessen und Kunden, um auf neue Produkte oder Erfolgsgeschichten und Case Studies aufmerksam zu machen. Hier spielt neben den Inhalten vor allem die eingesetzte Technik eine wichtige Rolle, damit der Erfolg einer Kampagne messbar wird.

7. Email- / Social Network Marketing

Das andere Element sind Email-Marketing-Kampagnen bzw. das Social Network Marketing, welche häufig in Kombination mit dem Telefonmarketing eingesetzt werden, um neue Interessenten zu generieren.

Im Endkundenbereich ist es auf Grund gesetzlicher Regelungen (zu Recht) sehr schwierig geworden, pro-aktiv Interessenten anzusprechen. Im Grunde gilt das Gleiche auch für den Geschäftskundenbereich (B2B), jedoch kann hier in bestimmten Fällen das Einverständnis des angesprochenen Unternehmens vorausgesetzt werden.

Auch bieten soziale Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn die Möglichkeit der direkten Ansprache, da die Mitglieder zugestimmt haben, Nachrichten auch von bisher unbekannten Mitgliedern empfangen zu wollen. Zu dem werden zum Teil umfangreiche Such- und Analysefunktionen geboten, um die passenden Ansprechpartner im Unternehmen zu ermitteln.

Gerade Referenzen und Case Studies sind hier wiederum bestens geeignet, um von dem eigenen Angebot zu überzeugen, wie eingangs bereits erwähnt.

Fazit zum PR und Marketing-Mix

An Online-Marketing und PR mit Hilfe Ihrer Referenzen und Case Studies kommen IT- und Beratungsunternehmen heute kaum noch vorbei.

Wie bei allen Marketingmaßnahmen steht auch hier am Ende immer die Frage, ob die eingesetzt Mittel sich gerechnet haben. Das Thema der Erfolgmessung von Markting und PR-Kampagnen wurde hier bewusst ausgeklammert, da das Rahmen gesprengt hätte.

Die Beschreibung der einzelnen Elemente sollte jedoch gezeigt haben, dass bereits mit relativ wenig Aufwand und geringen Kosten, ein PR und Marketing-Mix gewählt werden kann, der zur einer positiven Umsatzentwicklung und Öffentlichkeitswirkung beitragen kann.

 

Nicht zu Letzt trägt die Integration diverser PR-Tools und Online-Kooperationen beim Case Study Management mit b2b core dazu bei, den Aufwand überschaubar zu halten. Günstige PR-Konditionen durch die Weitergabe von Rabatten, die b2b core auf Grund höherer Volumina und Kooperationen gewährt werden, machen das Angebot umso attraktiver.

Der Begriff Online B2B Marketing (zu Deutsch: “Geschäftskundenansprache und Vertrieb mit Hilfe des Internets”) nimmt in Zeiten von Web 2.0, sozialen Netzwerken und dem sog. sozialen Web einen immer wichtigeren Stellenwert ein.

Worum geht es beim Online B2B Marketing?

Die klassischen Mund-zu-Mund Empfehlungen funktionieren im Web und Sozialen Netzwerken wie Xing oder Facebook nach anderen Prinzipien, als im persönlichen Kontakt. Das Online B2B Marketing zielt darauf, das eigene Unternehmen und die eigenen Produkte potenziellen B2B-Kunden online mit von Marketing-Methoden zu empfehlen.

Dabei ist das nicht mit dem B2B Social Media Marketing zu verwechseln. Dieses ist Teil des Online B2B Marketings, steht bei diesem Artikel aber nicht im Fokus.

Wie werden Case Studies im B2B Marketing eingesetzt?

B2B Case Studies (im Sinne von Referenzen, Fallstudien,Anwenderberichten, etc.) sind dabei ein Hilfsmittel, welches sich hervorragend für den Online-Einsatz eignet. Inhaltlich handelt es sich im Grunde um eine Art “Referenzschreiben”, jedoch ergänzt um viele Informationen, die einem potenziellen Kunden helfen, sich ein Bild zu machen. (Weiter Details zu den Inhalten eine Marketing-Case-Study finden sich in Teil 1: B2B Fallstudie / Case Study erstellen.)

Der Einsatz von Case Studies im B2B Marketing ist bereits seit vielen Jahren bewährt und wird von den meisten mittelständischen und großen Anbietern erfolgreich eingesetzt. Bevor die Chefetagen, Marketing-Abteilungen und Einkäufer selber die Onlinemedien für sich entdeckt hatten, wurden Case Studies persönlich in Papierform übergeben. Heute verschwinden die Case Study Ausdrucke zunehmen aus den Taschen der Vertriebler. Im B2B Marketing und Vertrieb setzt man im persönlichen Kontakt eher auf Power Point Präsentationen oder Emails, die im Nachgang zugeschickt werden.

Heute wird das Web 2.0 und die sozialen Netzwerke zunehmend wichtiger für Entscheider, Abteilungsleiter und Einkäufer, wenn es darum geht einen Anbieter, Produkt oder Dienstleister zu finden. Die Mund-zu-Mund Empfehlungen werden durch eine Art online “Self-Service” ersetzt oder zumindest ergänzt.

Das Online B2B Marketing zielt daher darauf ab, den potenziellen Kunden bereits online aktiv entsprechende Empfehlungen zu bieten.

Welche Mittel und Wege stehen für das aktive Online B2B Marketing zur Verfügung?

Case Study auf www.b2b-core.com

Case Study auf www.b2b-core.com

Das bekannteste Online-Mittel ist vermutlich die Website des eigenen Unternehmens. Hier landen alle Interessenten und Bestandskunden früher oder später (zumindest in IT- und Online-affinen Branchen).  Egal welchen Weg sie nehmen: Ob man sich zuerst persönlich kennengelernt hat und mehr über das Unternehmen erfahren möchte,  man über eine Suchmaschine, ein B2B-Portal oder eine Online B2B Marketing-Werbekampagne oder auch über Artikel in sozialen Netzwerken auf der Seite landet.

Hier nehmen die B2B Case Studies dann einen zentrale Rolle im Online B2B Marketing ein, da sie über die ganze konkreten Leistungen des Unternehmens informieren. Eine gute Case Study liefert ein relevantes Beispiel für die gesuchte Leistung, schafft vertrauen und informiert gleichzeitig relevante Fakten. Der Trick an der Sache ist nur, den Leser auf die “richtige” Case Study zu stoßen. (Es wird oft unterschätzt, wie ungeduldig ein typischer Online-Leser ist.)

Das kann man im Rahmen des Online-Marketing sehr gut eine gezielte Seiten- und Userflow-Gestaltung erreichen, in immer an den relevanten Stellen der Webseite relevante B2B Case Study gezeigt werden oder auch durch sehr gute Such- und Filterfunktionen, mit denen ein Interessent sich passende Case Studies selber suchen kann. Letzteres wird insbesondere bei einer größeren Anzahl (10+) Case Studies und Referenzen relevant. In der Regel wird ein Interessent nach 2-3 Case Studies aufgeben, falls keine passende dabei war.

Genau diese erwähnte, sagen wir mal  “Online-Ungeduld”, wird ebenfalls zum Problem, falls der Interessent z.B. immer erst ein großes PDF herunterladen muss, damit er die Case Study lesen kann. Wenn dann auch noch das Layout eher auf Print, denn auf PDF (bzw. Monitor) ausgerichtet ist, wird der Interessent ebenfalls leicht abspringen – selbst bei wirklich relevanten Inhalten. Idealerweise sollte eine Case Study also sofort online lesbar sein, direkt ausgedruckt und heruntergeladen werden können und man sollte sich einen Merken setzen können, um später nochmals darauf zurück zukommen (das in einem Browser aber eh).

So helfen Case Studies im Online B2B Marketing dabei, vom Interessenten gefunden zu werden und ihn für die eigene Leistung zu interessieren. Idealerweise wird der Interessent dann zu einem Lead, wenn er das Unternehmen kontaktiert und nachfragt.

b2b core unterstützt diese Prozesse und Funktionen im Online B2B Marketing von Haus aus. Sowohl im hauseigenen Suchportal als auch auf den Unternehmenswebseiten und in Email-Kampagnen. Schauen Sie doch mal vorbei und probieren es aus: Case Study Marketing mit b2b core

 

Beim Fallstudie- bzw. Case-Study-Erstellen für den B2B-Sektor sollten einige Dinge beachtet werden. Hier also einige Best Practise Empfehlungen für diejenigen, die dafür keine spezialisierte Agentur oder Texter beauftragen wollen.

Ziele einer Case Study

Ziele eine Case Study / Referenz

Grundsätzlich sollten Sie sich darüber klar sein, was mit einer Fallstudie bzw. Case Study erreicht werden soll, wenn Sie diese erstellen.

In der Regel wollen Sie mit Case Study, die Sie erstellen, potenziellen Kunden zeigen, dass Sie als Unternehmen Ihr Themengebiet beherrschen. Außerdem wollen Sie potenziellen Kunden mit der Fallstudie zeigen, dass Ihre bestehenden Kunden mit Ihnen zufrieden sind und Sie das fragliche Geschäftsproblem schon mehrfach gelöst haben.

Inhalte einer Case Study

Die Inhalte einer Case Study hängen beim Erstellen stark von gewählten Form ab. Eine Case Study kann z.B. eine Fallstudie über ein Projekt von Ihnen bei einem Kunden, ein Anwenderbericht eines Kunden oder auch eine eher wissenschaftliche Analyse eines Kundenprojektes.

In der Regeln werden Sie aber die folgenden Case Study Inhalte erstellen:

  1. Beschreibung des Kunden – Wer ist der Kunde? Was sind seine Besonderheiten? Um welche Branche geht es?
  2. Hintergrund / Problembeschreibung – Worum ging es? Was war das Geschäftsproblem des Kunden?
  3. Lösung / Vorgehen – Was was Ihre Lösung? Was haben Sie für den Kunden geleistet?
  4. Messbare Ergebnisse – Welche Ziele und  Ergebnisse wurden erreicht? Welche messbaren Ergebnisse wurden erreicht?
  5. Eingesetzte Funktionen / Technik – Welche Funktionen oder welches Spezialwissen wurde eingesetzt? Welche Techniken oder Technologie haben Sie eingestzt?

Besonders interessant sind Case Studies, in denen Sie konkrete Zahlen nennen können (sofern der Kunde das zulässt). Z.B. der Jahresumsatz des Kunden, die Anzahl der Mitarbeiter, das Projektvolumen, Anzahl Lizenzen,  Kennzahlen für Umsatz oder Effizienzsteigerung.

Umfang einer Case Study

Der Umfang orientiert sich an der Form bzw. dem Einsatzzweck, wenn Sie eine Case Study erstellen.

Case Study zum Erstkontakt mit einem potenziellen Kunden:

Umfang: mind. 2-3 Sätze; ideal sind ca. 300-700 Wörter

Hier soll ein Kunde auf den ersten Blick sehen, um welche Leistung es sich ging und direkt überzeugt werden, dass man diese erfolgreich erbracht hat.

Daher sind diese Case Studies ideal, um direkt online im Web, z.B. im b2b core Suchportal für Case Studies, oder auch in Vertriebspräsentationen gezeigt zu werden.

Mit ca. 500 Wörtern ist die Fallstudie noch leicht zu lesen, aber enthält bereits ausreichend Inhalt, um für Suchmaschinen relevant zu werden. Idealerweise wird sie mit Bildern oder Fotos und Links zu weiterführenden Informationen und/oder einer ausführlichen Version der Case Study ergänzt.

Kürzere Versionen, die nur aus 2-3 Sätzen bestehen, sind aber auch möglich. Hier handelt es sich häufig um ausführliche Kundenreferenzen, bei denen nur kurz beschrieben wird, worum es in dem Projekt. Dann wird direkt auf den Kunden bzw. dessen Website verwiesen.

Diese Case Studies werden oft auch als “One-Slider” oder “Two-Slider” bezeichnet, da Sie in einer Vertriebspräsentation auf einer oder zwei MS Power Point Seiten (“Slides”) oder auch einer A4 Seite passen und die wichtigsten Fakten zusammenfassen.

Wenn Sie Ihre Case Studies direkt bei b2b core einstellen, wird eine entsprechende Struktur und Schlagwortlisten bereits vorgegeben. Sie haben bei dem Inhalt der Beschreibung jedoch alle Freiheiten.

Als Alternative bietet sich hier auch das Erstellen einer Video Case Study an. Diese ist jedoch deutlich aufwändiger (dafür aber auch überzeugender).

Beispiele:

Kurze Fallstudie (ca. 350 Wörter)

Erfolgsmeldung (ca. 170 Wörter)

Kundenreferenz (ca. 80 Wörter)

Case Study für Folgekontakte mit einem potenziellen Kunden:

Umfang: mindestens 2000-2500 Wörter

Case Studies, die im Vertrieb nach dem Erstkontakt eingesetzt werden, haben oft eher die Zielstellung Detailinformationen bereitzustellen, um tiefer gehende Fragen des Kunden zu beantworten und im Detail zu zeigen, wie man als Anbieter mit dem fraglichen Geschäftsproblem umgeht.

In diesen ausführlichen Case Studies werden meist inhaltlich wertvolle Informationen angeboten, so dass man auch die sog. “Whitepapers” mit diesen ausführlichen Case Studies zählen könnte. Die reine online Präsentation muss hier entsprechend aufbereitet werden, z.B. als Ebook mit b2b core. Alternativ wird einfach ein PDF-Download angeboten.

Hier geht es u.U. auch darum einen Referenzkunden zu identifizieren, mit dem sich der potenzieller persönlich unterhalten kann oder bei dem man einen Werksbesuch anbietet. Wenn Bestandskunden Kunden persönlich bzw. als Unternehmen mit einbezogen werden, reden man auch von  “Vertriebsreferenzen”, im Gegensatz zu den “Marketingreferenzen”, die eher passiv eingesetzt werden.

Weiterführende Informationen zum Erstellen einer Case Study

Finden Sie…

 

Referenz = Empfehlung?

Ein klares: Nein. Auch wenn es durchaus Parallelen gibt:

B2B Referenz

Im Geschäftskundenbereich (B2B) ist eine Referenz so eine Art Zeugnis: Ein Kunde (Auftragnehmer) beschreibt konkret, wie Ihm ein Anbieter (Auftraggeber) mit seiner Dienstleistung oder seiner Produkt geholfen hat.

Das Ganze kann dabei verschiedenste Formen annehmen: Für einen einmaligen Auftrag oder auch eine dauerhafte Dienstleistung. In Form eines Anwenderberichts, einer Case Study (Fallstudie), eines Testimonials (Kundenzitat), einer einfachen Kundennennung oder auch in dem der Kunde persönlich zur Verfügung steht, um Fragen potenzieller Interessenten des Anbieters zu beantworten.

Das Ziel ist immer ähnlich: Es soll Vertrauen in das Können und die Leistungsfähigkeit des Anbieters geschaffen werden. Dies ist insbesondere bei Individualleistungen im B2B Bereich essenziell, da diese Leistungen nicht “stückweise” eingekauft werden (z.B. CRM-Software, Web-Auftritt, E-Commerce-System, etc.)

Referenzen sind auf Grund ihres relativ hohes Informationsgehaltes und der Beschreibung von Beispielen und Lösungsansätzen eine wichtige Quelle bei Suche und Auswahl von Anbietern von Gütern und Dienstleistungen im B2B-Sektor.

B2B Empfehlung

Grundsätzlich hat eine Empfehlung einen ähnlichen Charakter: Auch hier empfiehlt ein Kunde einen Anbieter an andere (potenzielle) Kunden. Das Ganze hat jedoch meist eine informellere Form als eine Referenz, im Sinne von “Mundpropaganda”. Empfehlungen erfolgen oft mündlich in sog. “Empfehlungsnetzwerken” oder informell in entsprechenden Online-Portalen.

Bei Empfehlungen steht oft der Netzwerkgedanke im Hintergrund: “Empfiehlst Du mich, empfehle ich Dich”.
Netzwerke im Bereich des Empfehlungsmarketing bieten den Empfehlern z.T. auch nennenswerte Provisionen.

Trotz (oder gerade wegen) dieses informellen Charakters handelt es sich um eine wichtige Quelle bei der Vermarktung und dem Einkauf von Gütern und Dienstleistungen im B2B-Sektor.

Ziel ist auch hier, Vertrauen zu schaffen. Es steht jedoch eher das Finden geeigneter Anbieter im Vordergrund. Ein Problem: Im ersten Moment ist bei einer Empfehlung nicht klar, warum eine Empfehlung ausgesprochen wurde.

Erst in Kombination mit Referenzen bekommen Empfehlungen einen nachvollziehbaren Charakter und können in Marketing und Einkauf effektiv eingesetzt werden.

B2B Referenzmarketing vs. B2B Empfehlungsmarketing

Eine ähnliche (wichtige!) Differenzierung gibt es dementsprechenden auch im Marketing.

Online-Suche nach Referenzen und Empfehlungen

In Zeiten des Web 2.0 ist man nicht mehr nur auf Mundpropaganda angewiesen – weder im Marketing noch im Einkauf.

Besser gesagt, man kann sich online ein eigenes Bild von Referenzen und Empfehlungen von Unternehmen machen:

  • Mit Hilfe von dezidierten B2B-Suchportalen, die auf Fallstudien und Referenzen spezialisiert sind     und/oder
  • Mit Hilfe von ausführlichen Referenz-Katalogen auf den Webseiten der Anbieter selber

(beides im Angebot von B2B CORE)

Auf Unternehmer.de bin ich gerade über eine sehr treffende Klärung der Begriffe “Fachartikel”, “Anwenderbericht” und “Success Story” gestolpert.

Besonders bemerkenswert: Es kommt klar auf Inhalte an und nicht unbedingt auf die Überschrift. Success Stories werden teilweise als Anwenderberichte verkauft. Diese werden dann häufig mit wenig relevanten Inhalten gefüllt.

Ich denke, für die allermeisten Unternehmen steht der Kundennutzen Ihrer Produkte und Dienstleistungen im Vordergrund. Das sollte also auch – und insbesondere – für Anwenderberichte (echte!) und Success Stories gelten. Nur wenn ich, als potenzieller Kunde, einen echten Mehrwerte aus den Inhalten ziehe, finde ich den Bericht authentisch und hilfreich. Niemand im B2B-Bereich will leere Markting-Wortblasen hören. Schon gar nicht in Case Studies, Anwenderberichten oder auch Erfolgsgeschichten.

Am Ende des Tages sind auch Anwenderberichte, Success Stories und das Marketing Produkte bzw. Dienstleistungen eines Unternehmens für den (zukünftigen) Kunden…

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