In der aktuellen b2b core Sonderausgabe (3/2011) zum Thema “BPM-Software im Mittelstand” finden Sie Case-Studies, Fachartikel und News zum Thema Business-Process-Management-Software für mittelständische Unternehmen: http://www.bpm-special.info

Das Thema Geschäftsprozessmanagement- und -optimierung mit und ohne Software-Unterstützung ist offensichtlich nicht mehr nur ein Thema für große Banken, Versicherungen oder die öffentliche Verwaltung – das zeigen viele der aktuellen BPM-Case-Studies in unserer Sonderausgabe.

In unserer Sonderausgabe können Sie sich selber ein Bild machen:

  • 32 ausführliche Praxisbeispiele diverser Business-Process-Management-Projekte
  • 8 ausführlichen BPM-Anbieterprofile inkl. Produktbeschreibungen und Case-Studies
  • 48 einfache Anbieterprofile inkl. direkter Links zu den öffentlichen Referenzberichten
  • Fachartikel zum Thema BPM-Anbieterauswahl mit Referenzen und Case-Studies

Natürlich wie immer kostenlos und ohne Registrierung!

Kennen Sie schon unsere bisherigen Sonderausgaben, u.a. zu den Themen DMS und CRM?
Falls nicht, schauen Sie doch mal vorbei: http://www.b2b-core.com/go/b2bcore/home/portal/specials_main/specials_overview.xhtml

In der ersten Sonderausgabe von b2b core finden Sie die folgenden DMS-Themen:

  • Marktübersicht DMS-Anbieter (mehr als 35 Anbieter mit ausführlichen Referenzberichten)
  • News aus den Online-Redaktionen zum Thema Dokumentenmanagement und Archivierung
  • Das Schwerpunktthema: Vollwertiges DMS-System oder Software-Lösung mit integrierten DMS-Komponenten?
  • Mehr als 50 Praxisbeispiele, Fallstudien und Referenzberichte diverse DMS-Anbieter und -Produkte, die Ihnen bei Auswahl einer passenden Lösung helfen

Natürlich alles kostenlos und ohne Registrierung.

Hier geht’s direkt zum Special: www.dms-special.info

Wie vielleicht schon der eine oder andere Leser weiß, habe ich mich entschlossen als Teil der unserer Online-Marketingstrategie von b2b core auf die Social Media Kommunikation zu setzen.

Vermutlich ist in diesem Artikel für Social Media Strategen und Berater nicht viel Neues dabei, aber vielleicht hilft ja trotzdem dem einen oder anderen.

Zu diesem Eintrag hat eine interessante Blog-Diskussion mit David angeregt. Vielen Dank dafür.

Die Ausgangssituation

Mein Wollmilchferkelchen steht soweit. Das b2b core Suchportal und Management-System beinhaltet alle bis jetzt geplanten Funktionen zur Fallstudiensuche und zum Referenzmarketing.

Die direkte Kommunikation mit Interessenten und Kunden über soziale Online-Medien, wie diesem Blog, Xing, Twitter und Facebook, ist grundsätzlich aufgesetzt.

Die ersten Referenzkunden sollen durch direkte Ansprache und über Social Media gewonnen werden.

Außerdem ist b2b core ein kleines Startup (KMU). Hat also kein zehnköpfiges Social-Media-Team oder riesiges Budget am Start – nimmt sich aber die Zeit zur Kommunikation (wie man an diesem Artikel sieht ;o)

Neben zahlreichen Gesprächen und der Online-Recherche, war wohl einer der hilfreichsten Impulse der Klassiker „The New Rules of Marketing & PR“ von David Meerman Scott. Im Grunde (fast) werden alle Learnings auch schon irgendwie im Buch erwähnt.

Learning 1: Sei Du selbst in der B2B Kommunikation

Die Social Media Kommunikation sollte authentisch sein. Menschen reden gerne mit Menschen. Nicht mit Firmennamen und auch nicht mit virtuellen Personen.

Man sollte sich also einfach als sich selber darstellen. Dabei finde ich es vollkommen legitim, Xing oder Twitter für die geschäftliche Kommunikation einzusetzen. Es muss ja nicht Pseudo-Privat sein. Lieber geschäftlich-informativ. Dann weiß jeder woran er ist.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass ich die meisten reinen Firmenaccounts auf Twitter eher unsympathisch finde. Wenn dann auch noch alle 30 Minuten ein automatisierter Spruch oder Werberpost kommt, weiß ich, wem ich nicht folgen werde.

Ähnliches gilt für Social Networks wir Xing oder LinkedIn, bei denen die Person im Vordergrund steht. Ohne Foto oder persönliche Informationen ist die Person eher uninteressant.

Learning 2: Sei nicht zu geschwätzig in Social Media

Auch in Zeiten von Twitter, Facebook und Xing-Statusupdates bin der festen Überzeugung, dass Informationen, die ich schreibe, relevant sein sollten.

Damit widerspreche ich übrigens D.M.Scott, der meint man sollte ca. jede Stunde etwas twittern. (Ich wüsste nicht, wie ich da die Relevanz aufrechterhalten könnte). Ich folge grundsätzlich keinen Twitter-Accounts die jede Stunde etwas tweeten. Auch habe ich schon Kontakte in Xing gelöscht, weil jemand der Meinung war, er müsste alle zwei Stunden seine „Ich biete“ Tags minimal verändern, um in der Timeline „oben zu bleiben“.

Der Grund ist einfach: Folgt man geschwätzigen Accounts hat man keine Chance mehr in der Timeline relevante Infos aufzuschnappen. Diese wird also überflüssig. Man nutzt also generell nur noch die Suchenfunktionen und Listen oder filtert entsprechend. Das ist aber z.B. Xing oder Facebook nicht oder nur schwer möglich.

Ist aber vielleicht eine Geschmacksfrage. Ich poste jedenfalls lieber regelmäßig, relevant und nicht übermäßig häufig (max. 1-2 mal pro Tag). Zumindest versuche ich das.

Ist ja auch eine Zeitfrage.

Learning 3: Habe Geduld bei der Vermarktung

Auch eine Lehre von D.M.Scott: Social Media Kommunikation ist nicht dazu geeignet, von heute auf morgen eine größere Masse an Interessenten zu gewinnen. Schlicht und einfach, weil man es sich um eine persönliche Kommunikation handelt – vor allem im B2B Bereich.

Man will also in den direkten Kontakt kommen, gegebenenfalls sein Angebot positionieren oder sich einfach nur austauschen.

Natürlich kann man problemlos x-tausend Twitter-Follower in kurzer Zeit gewinnen. Das bringt nur nichts, wenn diese sich für die eigene Person (oder das Unternehmen) nicht interessieren.

Mein Fokus war und ist, die Kontakte lieber langsamer aufzubauen, dafür aber hochwertiger.

Den Trick, wie man hier die richtigen Kontakte in Facebook findet, habe ich aber auch noch nicht gefunden. Vielleicht ist ja jemand schlauer als ich.

Learning 4: Fokus, Fokus, Fokus

In Sozial Medien und Networks, finde ich Personen und Unternehmen dann interessant, wenn Sie ein bestimmtes Thema verfolgen und sich dort als Experten positionieren. Auch das ist eine Lehre von D.M.Scott.

Mach ja auch Sinn: Dann weiß ich, wen aus meinem Social Network ich wozu fragen kann. Außerdem glaube ich niemandem, dass er x Themen perfekt beherrscht.

(So gesehen, ist dieser Artikel hier im Blog schon fast ein Ausreißer, aber zum Einsatz von Fallstudien und B2B-Referenzen in Social Media schreibe ich demnächst auch noch was ;o)

Gleiches gilt auch für den Einsatz der verschiedenen Medien und Netzwerke: Will man alle gleich gut bedienen, wird es schwierig ohne viele Ressourcen. Entweder man postet überall das Gleiche oder wählt sich gezielt 2-3 Medien aus. (Eine Lehre an die ich mich auch noch nicht 100%ig halte…)

Learning 5: Be Social in B2B Media

Soll heißen: Social Media funktioniert nicht als Einweg-Kommunikation. Man muss schon aktiv mit den anderen Teilnehmern kommunizieren, damit man wahrgenommen wird.

Insbesondere in Blogs wird das im deutschen Sprachraum sehr wenig genutzt. Ich verstehe jedoch gar nicht so recht warum. Jeder Kommentar in einem Blog verweist auf das eigene Blog oder die eigene Website. Ich erhalte so regelmäßig relevanten Traffic und kann damit auch Learning 4 unterstützen. (Auch wieder ein Tipp von D.M.Scott.)

In Xing-Gruppen oder bei Facebook sieht das dagegen schon anders aus. Aber vermutlich ist dort einfach die Kommunikation viel schneller und direkter – und oft auch unüberlegter…

Zu diesem Learning zählt für auch, dass man auch online höflich bleibt und niemanden persönlich angreift, auch wenn er/sie sich vielleicht noch so reißerisch und dumm präsentiert. Das ist ein Learning, dass in einigen Xing-Gruppen gerne vergessen wird, dann aber viel über den Schreiber aussagt und ob man diesen als Geschäftspartner haben möchte…

Fazit

Es gibt noch viel zu lernen und zu tun. Durchschlagende Erfolge konnte ich auch noch nicht verzeichnen. Ich habe aber auch nicht das Gefühl, dass die B2B Social Media Kommunikation nicht funktionieren würde. Meine Statistiken bestätigen durchaus Erfolge. Siehe Learning 3: „Habe Geduld“

Mehr dazu dann irgendwann demnächst, wenn ich weitere Erkenntnisse gewonnen habe.

Im letzten Artikel habe ich berichtet, wie alles los ging, das mit der Gründung und der Selbstsuche.

Jetzt ist es Anfang 2011…

(M)eine Lösung

Also bin ich wohl einer der ersten, der jetzt einige Monate später versucht, mit seinem Unternehmen und einem Portfolio von Online-Services, genau diese Problemstellungen zu lösen. Mein Ziel war (und ist es) allen Beteiligten das Leben zu vereinfachen. Also, zumindest bei Suche nach Anbietern mit Hilfe von Projektbeschreibungen und Lösungsbeispielen bzw. bei der online Präsentation von Fallstudien und Kundenreferenzen auf Unternehmenswebsites, per Email, in Social Networks, usw.

Der Name: B2B CORE
(als Kurzform vom Business-to-Business Case Study Online REsource & Management)

Wer jetzt zu neugierig ist und nicht lesen möchte, welchen Nutzen ihm B2B CORE eigentlich bringt, kann natürlich auch gleich zum Ende des Artikels springen. Da stelle ich dann mein Wollmichferkelchen formell vor. Und einen richtigen Namen hat sie auch noch nicht…

Für die Interessenten

Dementsprechend gibt es ein Angebot für die Interessenten: Ein Suchportal, das es erlaubt, zeitsparend nach aussagekräftigen Infos zu Anbietern von “individuellen Leistungen” suchen (Business Software, Beratung, Agenturleistungen, etc.). Also für Interessenten, die vor allem gerne direkt schon mal Beschreibungen von nach ähnlich gelagerten Projekten ohne langwierige Google-Suche lesen wollen, um so Ihre potenziellen Anbieter vor zu selektieren. (Das war ja mein eigenes Ausgangsproblem.)

Schöner Nebeneffekt: Man kann dabei auch durchaus die eine oder andere neue Lösungsidee für das ursprüngliche Geschäftsproblem finden.

Es gehören aber immer (mindestens) zwei dazu, daher…

Für die Anbieter

Daher ist gibt es auch ein passendes Angebot für Anbieter: Ein Online-Tool für alle Mitarbeiter zur Verwaltung der unternehmenseigenen Vertriebsdokumente, z.B. für die erwähnten Anwenderberichte, Kundenreferenzen, Produktblättter, etc. Zunächst einmal erhöht das die Chance über das o.g. Suchportal von potenziellen Kunden oder auch von der Presse gefunden zu werden. Als Anbieter werden Sie hier direkt über die Ihre eigenen Fallstudien und aussagekräftigen Kundenreferenzen gefunden.

Um diesen (veränderten) Prozess für Anbieter möglichst schlank zu halten, Doppelarbeit im Web zu vermeiden und den eigenen Internet-Auftritt zu verbessern, geht das Angebot hier noch ein ganzes Stück weiter:

Alle Dokumente die mit dem Online-Tool gepflegt werden, können auf der eigenen Firmenwebsite in einem wirkungsvollen “Kundenreferenzen” oder “Fallstudien” Bereich online präsentiert werden. Dieser beinhaltet dann auch all die Grundlegenden Funktionen, die ich bei meiner eigenen Suche auf vielen Websites oft vermisst hatte, z.B. eine Suche, Filter, Kategorien, ausführliche Beschreibungen, Druckmöglichkeit, usw. Dafür reicht bereits eine kleine Änderung bzw. Ergänzung der eigenen Firmenwebsite.

Auch hier ein schöner Nebeneffekt: Interessenten, die nicht über das neue Suchportal, sondern über Empfehlungen, direkte Ansprache oder sonstige Wege auf Ihrer Website landen, können sich direkt ein besseres Bild von Ihren Leistungen machen. Ein paar Beispiele sagen eben oft mehr als tausend Featurelisten und Leistungsbeschreibungen.

Wie gesagt: mindestens zwei…

Für die Onliner dazwischen

Das B2B CORE Angebot sehe ich nicht als Konkurrenz zu den zum Teil wirklich sehr guten B2B-Verzeichnissen, Softwareauswahl-Assistenten, ERP-Vergleichen, usw. Es ist vielmehr als wertvolle Ergänzung für Interessenten und Anbieter. Der Fokus vieler B2B-Portale ist einfach ein etwas anderer: Weniger die Beispiele für das Können der Anbieter, sondern vielmehr die “Hardfacts” wie verfügbare Software-Features, Leistungskataloge, Firmenstandorte, Unternehmensbewertungen durch Kunden, usw.

Daher gibt es auch ein Angebot für B2B Portale und deren Nutzer: Einen Bereich “Kundenreferenzen” oder ähnliches bietet hier fast jedes Portal. Dieser wird aber oft nicht oder nur rudimentär von den Nutzern (hier: Anbietern) gefüllt. Ich denke, im Grunde ist das nicht weiter erstaunlich: Zum einen hat kaum jemand im Vertrieb die Zeit bei allen x B2B-Portalen laufend von Hand die Referenzen zu aktualisieren, zum anderen haben die meisten Portale einen anderen Fokus. So steht eine sinnvolle Suche und Anzeige der Anbieter-Referenzen bisher oft nicht im Zentrum. Für ein Portal wäre es auch recht aufwendig dies selber zu implementieren.

Daher wird den B2B-Portalen von B2B CORE im Grunde der gleiche neue Service angeboten, wie er oben schon zur Verbesserung des Anbieter-eigenen Internetauftritts beschrieben wurde: Eine relativ einfache technische Lösung. Diese erlaubt es den Anbietern ihre Referenzen zentral bei B2B CORE zu pflegen und dann “per Klick” auf alle B2B Portale zu übertragen, die diese Schnittstelle zu B2B CORE anbieten.

Der Effekt: Der Anbieter spart sich doppelte Arbeit, im B2B-Portal stehen ausführliche Fallstudien und Kundenreferenzen zur Verfügung, der Mehrwert für die Portalnutzer (Anbieter wie auch Interessenten) wird gestärkt.

Auch hier ein schöner Nebeneffekt: Dem B2B-Portal steht neuer Content zur Verfügung, der für SEO genutzt werden kann und dem Portal eine höhere Relevanz verschafft. Außerdem werden B2B CORE Nutzer auf das jeweilige Portal aufmerksam gemacht und umgekehrt.


Ok, ok, kommen wir zu meinem Wollmilchferkelchen…

Das Wollmichferkelchen

Mein Angebot klingt nach eierlegender Wollmichsau mit einem Faible für Case Studies…?
Zu behaupten, das es das wäre, ist sicherlich übertrieben. Aber ich bin überzeugt, ein Wollmilchferkelchen ist sie definitiv.
(Ja, weiblich ist korrekt. Weil es ja eine Sau werden soll, kein Eber).

Nur das Eierlegen muss ich ihr noch beibringen.
Ansonsten dürfen Sie demnächst (ab März) ab sofort über mein B2B CORE Wollmilchferkelchen frei verfügen und hoffe sie kann Ihnen mit einem ihrer vielen Talente helfen.

Schauen Sie doch einfach mal bei B2B CORE vorbei und sagen Sie ihr “hallo”.

B2B CORE ist neu und ich freue mich, falls Ihnen die Informationen hier im Blog und später die angebotenen Services helfen!

… und wie heiß denn nun die Kleine?

Hm… gute Frage. “B2B CORE” ist zwar prima für den Online-Service, ist aber wirklich kein angemessener Name für ein junges, weibliches Wollmilchferkelchen.

Irgendwelche Vorschläge?

(Einfach den Artikel hier kommentieren, dafür gibt’s schließlich die Funktion…)

Im letzten Artikel, habe ich über ein paar Stolpersteine berichtet. Diese lagen mir bei meiner Suche nach einem passender (Software) Anbieter für meinen Kunden im Weg. Damals, Mitte 2010…

So, ging es dann weiter…

Intuitive Case Study Suche

Ich wollte also intuitiv den umgekehrten Weg gehen, als den, den scheinbar jeder Anbieter annimmt:

Zuerst ein paar passende Fallstudien und Referenzen finden. Einfach um zu prüfen, ob ein oder mehrere Anbieter schon erfolgreich “so was ähnliches” gemacht haben, wie mein Kunde braucht. Zumindest sollte der Anbieter die Branche oder die Technologie gut kennen.

Erst danach wollte ich gerne die Websites checken, die Anbieter formal bewerten oder direkt mit ihnen sprechen. Ganz einfach um meine verfügbare (kurze) Zeit möglichst effizient zu nutzen.

Da habe ich mich also gefragt, ob es wohl irgendwo so einen Online-Service für die Suche nach Fallstudien, Kundenreferenzen, Erfolgsgeschichten – oder kurz “Case Studies” – gibt.

Erstaunlicher Weise nicht. (Zumindest fand ich spontan kein Online-Angebot, das mir bei meiner Suche hätte ernsthaft helfen können.)

Case Study Online Research

Was lag also näher, als einer der Ersten zu sein, der diese Art der Online-Suche anbietet. Auf einem wirklich professionellen Niveau und mit hohem Nutzen für alle Teilnehmer? Schließlich hatte ich selber ja schon eine ziemlich klare Vorstellung, welche Funktionen mir selber enorm geholfen hätten.

Ergo: Ein Suchportal für Fallstudien, mit jede Menge nützlicher Features, für die Anbieter wie auch für die Interessenten. Jeder soll profitieren und am Besten existierende B2B-Portale noch gleich mit.

Es gib also los, ohne die Idee zuuu breit zu treten (das mache ich ja jetzt) oder potenzielle Kunden zu “verbrennen”. Also habe ich die Idee entwickelt, verifziert, diskutiert, verbessert und auf solide finanzielle Füße gestellt. Was man als (damals potenzieller) Gründer so macht…

Case Study Selbstsuche

Dann habe ich einen Implementierungspartner gesucht. Lustig.

Warum “lustig”?
Weil mir hier ein gutes Suchportal für Case Studies (Anwenderberichte usw. Sie wissen schon) wiedermal echt gefehlt hat!

Wäre doch super gewesen, wenn ich einfach die für mich relevanten Kriterien für einen E-Commerce-Anbieter hätte eingeben können. Ich hätte eine Auswahl von passenden Case Studies erhalten. Hätte dann Anbieter gefunden, die meine gewünschte Technologie beherrschen, die ein echt flexibles System an bieten, von einem Start-Up bezahlbar sind, schon länger am Markt sind und schon ähnlich individuelle Projekte umgesetzt haben. (Vorausgesetzt, diese Anbieter nutzen den Online-Service im Vertrieb – ist ja klar.)

Ganz ehrlich: Mit einer Google-Suche nach “E-Commerce” oder irgendwelchen “Shop-Vergleichsportalen” kommt man da nicht weit. In diesem speziellen Fall auch nicht mit x-anderen Kombinationen und irgendwelchen Shop- und CMS-Vergleichsdiensten.

Jetzt fehlte mir also genau die Art der Suche, die ich selber aufbauen wollte. Blöd.

Lange Rede, kurze Sinn: Google-Suche, x B2B-Verzeichnisse und Websites gescannt, Xing genutzt, usw. und mit viel Glück genau den richtigen Partner gefunden. (Ich glaube bis heute, dass das echt reiner Zufall war.)

Jedenfalls ging es jetzt endlich los. Die Implementierung meines Online-Service für Case Study-Suche, -Management und -Veröffentlichung ist gestartet. Diese drei Punkte habe ich als echte Schwerpunkte gesehen, um allen Teilnehmern (Anbieter, Interessen, Online-Portale) mit der Nutzung meines Portals einen echten Mehrwert zu bieten. Schließlich war die ganze Aktion kein Selbstzweck, sollte allen das Leben erleichtern und möglichst keinen “Overhead” bei den Nutzern erzeugen.

Wollte ich eine eierlegende Wollmichsau? Ja vielleicht. Aber das war natürlich nicht realistisch. Zumindest nicht 100%ig…

(Genau: Mehr dazu demnächst…)

… mit der Suche nach einem Softwareanbieter. Irgendwann Mitte 2010.

In diesem Artikel möchte ich damit beginnen Ihnen zu erzählen, warum ich so ein großen Fan von online Case Studies (Fallstudien, Anwenderberichten, Erfolgsgeschichten, …) geworden bin. Später natürlich auch, was es mit dem ominösen “Wollmilchferkelchen” auf sich hat.

Los geht’s, wie so oft im (Berufs-)Leben, mit einem Problem – und ein paar Stolpersteinen.

Es ist Mitte 2010…

Die Suche

Ich habe als Berater für meinen Kunden nach einem neuen Softwareanbieter gesucht. Für die Weiterentwicklung einer Individualsoftware im Bereich der Gaswirtschaft. Zugegeben ist schon ziemlich speziell. Also sollte es ja nicht so viele Anbieter geben – das war zumindest meine Annahme.

Dabei wollte ich in diesem Fall bewusst nicht auf Anbieter setzen, die bereits bei meinem Kunden im Haus unterwegs waren, sondern habe nach neuen gesucht. Zunächst ganz klassisch über Google. Da wurden dann auch tatsächlich ein paar Anbieter gelistet zusammen mit jeder Menge Fachartikel. Also erstmal die Websites der Anbieter abgeklappert, Inhalte, Kundenreferenzen und Fallstudien gecheckt. Anschließend habe ich dann auch Online-Verzeichnisse gesucht, bei denen die entsprechenden Anbieter eingetragen sein können. Da war es dann wiederum ähnlich aufwendig, Verzeichnisse mit guter Informationsqualität zu finden.

Stolpersteine

Insgesamt bin ich also über eine ganze Reihe Dinge gestolpert, die meine Suche erschwert haben:

1. Es war sehr zeitraubend zu versuchen, mit Google und Online-Verzeichnissen Anbieter mit speziellen Erfahrungen und Können zu finden:

  • Ich musste verschiedene erst Suchbegriffe und -kombinationen ausprobieren
  • Mich seitenweise durch mehr oder weniger relevante Ergebnisse hangeln
  • Brauchbare Online-Verzeichnisse finden
  • Diese wieder durchstöbern, usw.

Google Ergebnis "software gaswirtschaft"

Viele Ergebnisse, aber nicht was ich gesucht habe.

2. Wenn ich dann auf einen gut klingenden Anbieter gestoßen bin, habe ich als erstes mal dessen Website besucht (logisch, muss man ja, um überhaupt etwas über den Anbieter schnell in Erfahrung zu bringen).

Dort habe als erstes die Leistungsbeschreibung kurz überflogen. Oft mit dem Ergebnis, dass der Anbieter die von mir gesuchten Fähigkeiten erwähnt – so weit alles prima. Allerdings beherrschen einige Anbieter auch noch zig andere Dinge, laut ihrer Leistungsbeschreibung. Bei dem einen oder anderen mittleren und kleinen Anbieter habe ich mich dann ernsthaft gefragt, wo der all das Know-How und die Spezialisten hernehmen will.

3. Der nächste Klick ging dann in die “Kundenreferenzen”, “Projektbeschreibungen”, “Erfolgsgeschichten” oder ähnliches. Dort wollte ich herausfinden, was der Anbieter an Projekten schon wirklich erfolgreich durchgeführt hat.

Meine Annahme war (und ist), dass ein Anbieter, der schon ein paar Projekte in der Gaswirtschaft mit ähnlichen technologischen Anforderungen erfolgreich durchgeführt hatte, potenziell für meinen Kunden in Frage käme. (Es ging hier um einen Anbieter für Individualsoftware.)

4. Die Idee war im Grunde sehr gut, allerdings waren verfügbaren Informationen und Kundenreferenzen bzw. Fallstudien auf den Websites von sehr unterschiedlicher Qualität:

Die Leistungsbeschreibung waren manchmal zu allgemein oder zu umfangreich, um mir ein gutes Bild zu vermitteln (wie bereits erwähnt)

Die Kundenreferenzen waren oft wirklich nur “Referenzen” im wörtlichen Sinn. Firmen-LogosAlso eine Auflistungen von Firmen-Logos oder -Namen ggf. mit Links zur jeweiligen Unternehmenswebsite. Das sagte mir natürlich, ob der Anbieter überhaupt schon der Branche tätig war – mehr aber auch nicht. Solange es keine guten Projektbeschreibungen oder sonstige Fallstudien gab, war ich also ungefähr so schlau wie vorher. (Mal ehrlich: Wer in dieser Branche war denn noch nicht für E.ON, RWE & Co. oder für eines der diversen Tochterunternehmen tätig?)

Bei einigen Anbieter gab es dann eine Auswahl mit zum Teil wirklich guten und hochwertigen Fallstudien, Anwendungsbeispielen oder gut beschrieben Kundenreferenzen. Aber selbst das half mir manchmal nur bedingt: Entweder wurde auf der Website nur eine sehr kleine Auswahl gezeigt (drei bis zehn Dokumente) oder aber eine sehr große Auswahl (50, 100, 200, oder auch deutlich mehr ausführliche Case Studies).

5. Letzteres wäre super, nur gab es oft keine brauchbare Such- und Filterfunktion für die Case Studies, z.B.  nur eine Volltextsuche. Es gab also keine Schlagworte, Kategorien, Filter oder zumindest Kurzbeschreibungen des jeweiligen Inhalts. Zugegeben, Ausnahmen bestätigten die Regel, wo ein Anbieter wirklich in seine Website investiert hatte. Insgesamt war das jedoch selten.

Und die Lösung?

Tja, das war damals für mich keine große Frage: In diesem konkreten haben ich eben Google und B2B-Verzeichnisse benutzt, natürlich auch Xing, Websites von Anbieter durchwühlt, habe einfach mal blind alle bekannten Namen in der Branche abgeklappert und bin schlussendlich auch zu einer Erstauswahl von Anbieter gelangt. Ich musste ja zügig ein konkretes Problem lösen, also habe ich eben die zur Verfügung stehenden Mittel genutzt.

Im Nachgang habe ich dann nochmals ausführlich recherchiert: Es musste doch einen Online-Service geben, der mir genau diese Stolpersteine aus dem weg räumt. Es gibt heute im Web 2.0 doch schon fast alles. Ich wollte nicht gleich eine eierlegende Wollmilchsau.

Ich wurden dann auch fündig – mehr oder weniger… (Mehr dazu dazu demnächst.)

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